Themenplattform
Die folgenden Themen basieren auf Informationen der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ( auch zu finden unter www.bzga.de ).
Themen wie Aids, Ernährung oder Krebs werden hier kurz erläutert.
Ernährung
die Ernährung des Menschen ist ein vielschichtiges Gebiet, das nicht immer eindeutig ist. Es beinhaltet viele verschiedene Meinungen und Standpunkte die sich zum Teil auch widersprechen. Das hat unterschiedliche Gründe, da wir uns nicht primär ernähren, sonder essen. Dieses Essen kann ein Resultat auf Grund verschiedener Antriebe sein, wie die Religion, Kultur, Verhaltensnorm, soziale Lage oder auch die Werbung. Darüber hinaus bringt jeder Einzelne persönliche Erfahrungen im Kontext der Ernährung ein. Die hier heraus resultierenden Unsicherheiten verzerren einen durchschaubaren Ernährungsweg. Aus diesem Grund versuchen Mediziner und Ernährungswissenschaftler durch objektive und wissenschaftlich fundierte Forschungsergebnisse eine Basis für eine gute Ernährungsempfehlung zu erstellen.
Nahrung besteht größtenteils aus Nährstoffen, die für verschiedene Körperfunktionen wichtig sind. Die wichtigsten Nährstoffe sind:
·Eiweiß – wichtig für das Wachstum und für die Zellerneuerung
·Fett – deckt den Energiebedarf, gibt Wärme und Organschutz, ist Träger fettlöslicher Vitamine, Kohlenhydrate – Deckung des Energiebedarfs, Vitamine/Mineralstoffe – Schutz und Reglerstoffe im Stoffwechsel, Aufbaustoffe, Ballaststoffe – Anregung der Darmfunktion, Wasser – Transport und Lösungsmittel für alle Nährstoffe, Hauptbestandteil des Körpers.
Aber auch weitere Inhaltsstoffe, die weder den Appetit fördern noch nahrhaft sind aber trotzdem wichtig für unseren Körper, werden mit der Nahrung aufgenommen. Dieses sind zum Beispiel natürliche Farb- und Geschmackstoffe aus der Gruppe der sekundären Pflanzenstoffe, welche eine wichtige Rolle zur Vorbeugung von Karzinogenen spielen.
Essstörungen
Essstörungen sind meist psychosomatischen Ursprungs, was bedeutet, dass die Nahrungsaufnahme als Ventil für seelische Probleme missbraucht wird. Oft sind es tiefer liegende seelische Probleme, Auswege, Flüchte, Ersatz für verdrängte Gefühle oder Bedürfnisse, stummer Protest oder Ablehnung.
Durch unkontrolliertes Essen oder Hungern entsteht für kurze Zeit das Gefühl einer Befriedigung. Da diese nicht lange anhält, ist das Verlangen nach Wiederholung sehr groß, somit kann die Essstörung eine eigene Dynamik entwickeln. Hier wird eine große Gefahr deutlich, da dieses schnell außer Kontrolle geraten kann. Folgend werden vier verschiedene Formen der Essstörung erläutert, die für sich oder auch als Mischform auftreten können.
>Latent Essgestört
Latente Essstörungen kennen sehr viele Frauen, ein Schwanken zwischen Normalgewicht und Übergewicht. Mal wird eine Diät intensiv durchgezogen und das Gewicht reduziert, dann wird wieder unüberlegt gegessen und das Gewicht nimmt schneller zu als es abgenommen wurde. Im Schrank befinden sich Kleidungsstücke unterschiedlichster Größen. Ein konstantes Gewicht kann hier nicht gehalten werden. Bei Frauen sei aber gesagt, dass durch die monatliche hormonelle Umstellung, das Körpergewicht im Durchschnitt 2-3 Kilo schwankt
( zum Beispiel durch Wasserablagerungen ), was völlig normal ist. Viele verschiede Diäten werden ausprobiert, um eine möglichst gute Figur zu machen. Oft gelingt das nicht auf Dauer, da die Betroffenen nach jeder Diät wieder an Körpergewicht zunehmen und selten bei der nächsten Diät auf das letztere niedrigere Gewicht kommen. So wird nach vielem hoch und runter des Gewichts letzten Endes mehr zu- als abgenommen. Diese latente ( latent bedeutet versteckt/verborgen ) Essstörung kann ein Vorläufer schlimmerer Essstörungen wie Magersucht oder Bulimie sein und ist ernst zu nehmen. Aus diesem Grund sollte bereits hier Hilfe aufgesucht werden.
> Magersucht
Magersüchtige sind sehr auffallend dünn und fühlen sich trotzdem noch zu dick. Wenn sie etwas essen, dann nur wenig und kalorienarm. 10-15 % der Magersüchtigen sterben an ihrer Essstörung.
Das Gefühl immer dünner werden zu müssen steht immer mehr im Vordergrund des alltäglichen Lebens. Jede Kalorie wird gezählt, die Nahrungsaufnahme auf das Mindeste gedrosselt. Oft merken Familie und Freunde erst spät etwas von der Erkrankung, da die Betroffenen sehr geschickt sind, ihre „Dünnheit“ zu verbergen. Dicke Kleidung die vielschichtig getragen wird, hilft ihnen dabei. Verbunden mit intensiven sportlichen Aktivitäten und Erfolg in Schule und Beruf, lassen Außenstehende nicht auf die Idee kommen, dass mit der Person nicht alles in Ordnung ist. Kommt dann doch Jemand hinter die Magersucht, so ist oftmals der direktre Gang zum Arzt unentbehrlich. Ambulante und stationäre Therapien können, je nach Menge der Gewichtsabnahme und nach der psychischen Stabilität des Patienten, helfen die Essstörung wieder in den Griff zu bekommen. Medikamente gegen die Magersucht gibt es nicht. Bei absoluter Essverweigerung besteht nur noch die Möglichkeit einer Zwangsernährung.
Physische ( körperliche ) Folgen von Magersucht sind verschiedenartig und zum Teil Lebensgefährlich, wie zum Beispiel das Versagen vom Herz-Kreislauf-System. Abfallen von Blutdruck, Puls, Stoffwechsel und Körpertemperatur führt zu Müdigkeit, Frieren und Verstopfung. Aber auch der Hormonhaushalt gerät durcheinander, was sich durch trockene Haut, brüchige Haare sowie das Ausbleiben der Menstruation bemerkbar macht. Besteht eine Magersucht über mehrere Jahre, so ist das Risiko an Osteoporose ( Verringerung der Knochendichte) zu erkranken sehr hoch. Wird jedoch die Pille zur Verhütung eingenommen, so tritt die Menstruation weiterhin ein und darf nicht als Anhaltspunkt verwendet werden.
Psychische Folgen einer Magersucht können unter anderem depressive Verstimmungen, Putz- und Waschzwänge, Kontrollbedürfnis, Schuldgefühle, Selbsthass oder Geiz sein.
> Bulimie ( Anorexie / Anorexia nervosa )
Bulimiker sind meistens leicht Untergewichtige bis normalgewichtige Personen, denen man ihre Essstörung nur schlecht anmerken kann. Sie treiben oft übertrieben viel Sport und leiden an regelmäßigen Essattacken ( mindestens 2 mal in der Woche über mindestens 3 Monate ). Danach quält sie das schlechte Gewissen zu viele Kalorien zu sich genommen zu haben und es wird wieder erbrochen. Andere treiben nach der viel zu großen Menge an Nahrungsaufnahme intensiv Sport, nehmen Abführmittel oder sie fasten einige Zeit, bis sie sich wieder besser fühlen. Die Lebensmittel werden in großen Mengen heimlich gekauft und zu Hause versteckt, tritt der Heißhunger ein, so wird das Essen schnell in den Mund gestopft und herunter geschlungen. Hierbei wird nicht auf Kalorien geachtet und auffallend günstige Lebensmittel verwendet. Bulimiker können sich nach außen Ernährungsbewusst zeigen, führen aber eine Art Zweitleben in dem sie sich den Ess – Brech – Attacken hingeben.
Physische Folgen der Bulimie können sich in Form von Herz-Rhythmus-Störungen, Kreislaufproblemen, Zahnschmelzschäden, Elektrolytentgleisungen
( Kalium/Magnesiummangel ) oder Nierenschäden zeigen.
Wie bei der Magersucht kommt es auch hier zum Ausbleiben der Menstruation, zum Haarausfall und zu Konzentrationsstörungen.
Psychische Folgen können unter anderem in Form von Ambivalenz, Selbsthass, Wenn-dann-Denken, Perfektionismus, Depressionen bemerkbar werden.
> Binge Eating
Beim Binge Eating ( schlingendes Essen ) sind zwei Essanfälle pro Woche über einen längeren Zeitraum ( mindestens 6 Monate ) typisch. Im Gegensatz zur Bulimie wird keine Gegenmaßnahme ergriffen um die Nahrung wieder los zu werden oder sie durch Hungern und intensiven Sport auszugleichen. Binge Eating – Betroffene können ein Normalgewicht haben, sind jedoch größtenteils übergewichtig. Der Grund für die vielen Essanfälle sind ebenfalls hauptsächlich psychischen Ursprungs. Ärger, Wut, Traurigkeit und Freude werden mit dem Essen herunter geschluckt. Durch häufige und unregelmäßige Nahrungszufuhr über den Tag verteilt, ohne sich dem entsprechend ausreichend zu Bewegen, wird schnell an Gewicht zugenommen, was wiederum zu Unzufriedenheit führt und mit Essen befriedigt wird. Ein Teufelskreis aus dem man nur schlecht ohne außenstehende Hilfe wieder heraus kommt.
Zusätzlich ist hier das Sättigungs- und Hungergefühl gestört, was ferner zu unkontrollierter Nahrungsaufnahme führt. In vielen Fällen hängt Binge Eating mit einem von Kindheit an bestehendem adipösen oder übergewichtigem Zustand zusammen.
Die physischen Folgen sind je nach Höhe des Übergewichtes unterschiedlich. Auftreten von Herz-Kreislauf-Erkrankungen ( zum Beispiel Bluthochdruck, Schlaganfall, Herzinfarkt ), Gelenkleiden, Wirbelsäulenleiden oder Diabetes mellitus sind nur einige Beispiele der Folgeerkrankungen.
Psychische Folgen des Binge Eating können Depressionen, Hass auf den eigenen Körper, Antriebslosigkeit, Flucht in Tagträume oder das Vermeiden von Spiegeln sein.
Menschen mit Essstörungen, egal ob Unter- Über- oder Normalgewicht, brauchen medizinische, therapeutische und psychosoziale Unterstützung, im besten Fall zusammen mit der Familie oder den Menschen die dem Patienten nahe stehen.
Auskunft über weitere Informationen, Beratungsstellen oder Fragen, finden sie auf der Seite www.bzga-essstörungen.de
Telefonische Beratung der BzgA über Essstörungen bekommen Sie von Montags bis Donnerstag in der Zeit von 10:00 Uhr bis 22:00 und Freitags bis Sonntags in der Zeit von 10:00 Uhr bis 18:00 Uhr unter der Telefonnummer:
0221 – 892031
Kinder und Ernährung
Kinder brauchen eine regelmäßige Ernährung, die sich vielfältig und nahrhaft gestalten sollte.
Die Regelmäßigkeit definiert sich als mindestens morgens, mittags und abends mit essen und trinken. Bei Hunger zwischendurch, braucht das Kind eine Zwischenmahlzeit. Es sollte darauf geachtet werden, dass zu den Mahlzeiten und zwischendurch genügend getrunken wird. Allerdings sollte das Kind nicht ständig mit essen beschäftigt sein, nur dann wenn es wirklich Hunger hat und nicht unter Zwang. Das Essen gilt nicht als Erziehungsmaßnahme und soll somit nicht als Bestrafung oder als Belohnung eingesetzt werden. Es ist darauf zu achten, dass mindestens eine Stunde vor dem Mittag- und Abendessen keine Zwischenmahlzeiten und Süßigkeiten gegessen werden.
Generell gilt:
·Jüngere Kinder essen weniger als ältere Kinder
·Jungen nehmen oft mehr Nahrung zu sich als Mädchen
·Aktivere Kinder verzehren oft mehr als ruhigere
·Kleinere, zartgebaute Kinder essen durchschnittlich weniger als größere, kräftigere Kinder
·Gesundere Kinder haben oft größeren Appetit als kranke Kinder
·Hat das Kind Stress, Sorgen oder Probleme kann es sein, dass es mehr oder weniger isst als sonst
Nicht nur das Essen an sich ist wichtig, sie sollten mindestens eine der drei Hauptmahlzeiten mit ihrem Kind und dem Rest der Familie gemeinsam verbringen. Lassen Sie sich Zeit beim Essen und setzen Sie sich mit ihrem Kind zusammen an einen Tisch. Auch beim Auf- und Abdecken des Tisches kann das Kind mit einbezogen werden. Je nach Alter und Entwicklung ihres Sprösslings kann auch beim Kochen geholfen werden.
Interessieren Sie sich für weitere Ernährungstipps oder möchten Sie wissen, wie Sie ihrem Kind eine abwechslungsreiche Ernährung bieten können? Dann schauen Sie doch auf die Internetseite der BzgA unter www.bzga-ernährung.de
Dort finden Sie unter anderem viele Informationsbroschüren.
Kinder- und Jugendgesundheit
Jedes Kind ist von der Geburt an verschieden und entwickelt sich ganz individuell. Jedes einzelne Kind hat seinen eigenen Rhythmus, sein eigenes Tempo, eigene Vorlieben und Abneigungen, sowie Stärken und Schwächen. Diese Eigenschaften entwickeln sich durch die Kindheit bis in die Jugend und das Erwachsenenalter. Während des Verlaufes der Kindheit und der Jugend wird diese Entwicklung sehr stark von den Eigenschaften der Eltern bzw. den Menschen mit denen es aufwächst geprägt. So werden nicht nur positive sondern auch negative Verhaltensweisen, welche zum Teil gesundheitsrelevant sind, „abgeschaut“. Negative gesundheitsrelevante Verhaltensweisen können im Erwachsenenalter schwerwiegende Erkrankungen mit sich bringen. Aus diesem Grund ist es wichtig, bereits in der Kindheit und in der Jugend auf die gesundheitliche Entwicklung zu achten und sie in die Erziehung mit einzubringen.
So stehen nicht nur Kinder und Jugendliche im Focus, sondern alle Personen die mit der Erziehung und der Entwicklung dieser jungen Menschen im Kontext stehen. Dieses sind unter anderem die Eltern/Erziehungsberechtigten, Erzieher, Lehrer oder sozialpädagogischen Kräfte.
Kinderuntersuchungsprogramme ( U1-U9 ) oder die Jugendgesundheitsuntersuchung J1 sind nur einige unterstützende Beispiele, bei denen bereits im frühen Alter auf die Gesundheit sensibilisiert wird.
Wenn Sie genauer wissen möchten, wie Sie ihr Kind in der gesundheitlichen Entwicklung am Besten unterstützen können, oder wenn Sie weitere Fragen haben, dann schauen Sie doch auf die Seiten der BzgA:
www.kindergesundheit-info.de
www.j1-info.de
www.bzga.de/kindersicherheit
www.bzga.de > Themen > Kinder- und Jugendgesundheit > Infomaterial
Frauengesundheit und Gesundheitsförderung
Lebenslagen, Lebensstile und Gesundheitsprobleme die spezifisch für Frauen sind, erfordern auch eine frauenspezifische Gesundheitsförderung. Zwar liegt die Lebenserwartung von Frauen durchschnittlich 6 Jahre über der von Männern, aber epidemiologische Studien zeigen, dass akute, chronische oder nicht bedrohliche Krankheiten bei Frauen häufiger auftreten als bei den Männern.
Sollten Ihre Fragen hier nicht beantwortet werden können, oder interessieren Sie sich für andere Gesundheitsfaktoren, dann schauen sie doch auf folgende Seite: www.frauengesundheitsportal.de
Frauen und Alkohol
Alkohol ist in unserer Gesellschaft die am leichtesten zugängliche, am häufigsten konsumierte, bewusstseinsverändernde, süchtige machende und am weitesten verbreitete Substanz. Bei übermäßigem Konsum von Alkohol, kann es zu schweren physischen und psychischen Beeinträchtigungen kommen.
Für lange Zeit wurde Alkohol in Bezug und gesundheitliche Probleme überwiegend bei Männern unter einen Hut gebracht. Gründe hierfür sind, dass Männer mehr Alkohol als Frauen konsumieren und es mehr männliche als weibliche Alkoholabhängige gibt.
Trotzdem sollte beachtet werden, dass:
·In Deutschland 1,3% der weiblichen Bevölkerung alkoholabhängig ist
·Weitere 8-9% konsumieren Alkohol in riskantem oder schädlichen Ausmaß
·Etwa 1 von 100 Frauen, die sich in stationärer Krankenhausbehandlung befindet, wegen einer alkoholbezogener Erkrankung behandelt wird.
·Alkohol bei Frauen anders als bei Männern wirkt
·Es deutliche Hinweise gibt, dass körperliche und psychische alkoholbedingte Schädigungen bei Frauen gravierender als bei Männern ausfallen
·In der Schwangerschaft übermäßiger Alkoholkonsum zu Schädigungen des Ungeborenen führen kann, die das Kind später oft ein Leben lang behalten kann.
Somit ist der Punkt „Frauen und Alkohol“ sehr wohl ein gesundheitsrelevantes Thema.
Suchtprävention, Aufklärung, Infomaterial und weiteres finden Sie auf der Seite:
www.frauengesundheitsportal.de > Unsere Themen > Alkohol
Brustkrebs
Laut RKI ( Robert-Koch-Institut www.rki.de ) ist Brustkrebs die häufigste bösartige Neubildung bei Frauen, nicht nur in Deutschland sondern auch weltweit.
Jede neunte Frau in Deutschland erkrankt im Laufe ihres Lebens an Brustkrebs. Pro Jahr lassen sich 50.000 Neuerkrankungen zählen.
Brustkrebs kann durch Früherkennungsuntersuchungen und/oder Screeningmethoden rechtzeitig erkannt und behandelt werden. Kennt man die Risikofaktoren zur Brustkrebserkrankung, kann man diese vermindern oder ganz vermeiden. Aber auch genetische Dispositionen können ein Grund zur Entstehung von Brustkrebs sein.
Bekannte Risiken die einen Einfluss auf die Entstehung von Brustkrebs haben können:
> Hormone
Je länger eine Frau mit dem zyklischen Hoch und Runter der Östrogene und Gestagene lebt ( zum Beispiel eine frühe Menarche mit spätem Eintritt der Wechseljahre ), desto höher ist das Risiko für eine Brustkrebsbildung. Auch die Anzahl der Schwangerschaften und die Dauer der Stillzeit wirkt sich auf die Bildung von Brustkrebs aus. Je mehr Kinder bekommen werden und je länger diese gestillt werden umso mehr sinkt das Risiko einer Brustkrebserkrankung.
Eine Hormonersatztherapie gegen Wechseljahrsbeschwerden ist eindeutig risikosteigernd.
> Lebensstiel
Bewegungsmangel und Übergewicht haben eine negative Auswirkung auf die Entstehung von Brustkrebs, wobei das Übergewicht hauptsächlich nach Eintritt der Wechseljahre ausschlaggebend ist. Alkoholkonsum ist ebenfalls ein Wichtiger Aspekt zur Risikosteigerung, je höher der Alkoholkonsum desto höher die Wahrscheinlichkeit an Brustkrebs zu erkranken.
> Vererbung
Obwohl nur etwa 5-10% der Brustkrebspatientinnen auf eine genetische Disposition zurück zuführen ist, spielen die Gene BRCA1 und BRCA2 eine wichtige Rolle. Sie steigern das Risiko an Brustkrebs zu erkranken deutlich und können in der Familie vererbt werden.
Weniger risikoreich ist das Vorhandensein von gutartigen Brustveränderungen, die schon oft vor den Wechseljahren auftreten. Diese Veränderungen treten häufig auch bei jüngeren Frauen auf, bis auf wenige Ausnahmen bringen diese keine besondere Steigerung des Brustkrebsrisikos mit sich.
Weitere Infos unter www.krebsinformation.de und der Seite der BzgA www.frauengesundheitsportal.de > Unsere Themen > Erkrankungen > Brustkrebs
Blutspende
In Zusammenarbeit mit dem Roten Kreuz wird regelmäßig in der Samtgemeinde Bruchhausen – Vilsen Blut gespendet. Hier werden Sie informiert wo und wann die nächste Blutspende statt findet.
- Hier können aktuelle Termine für Blutspendeaktionen in Bruchhausen – Vilsen eingetragen werden!!!!!
Suchtprävention
Das von vornherein Vermeiden einer Sucht, also das Vorbeugen einer Suchtentstehung, kann viele gesundheitsschädliche Folgefaktoren ausschließen.
Die Gesundheit der allgemeinen Bevölkerung kann durch eine gezielte und auf wissenschaftlichen Ergebnissen gestützte Suchtprävention verbessert werden. Darüber hinaus können gesellschaftliche Kosten gesenkt sowie die Lebensqualität erhöht werden.
Jedes Jahr sterben in Deutschland mindestens
·110.000 Menschen vorzeitig an den Folgen des Tabakkonsums
·40.000 Menschen an den Folgen schädlichen Alkoholkonsums
·1300 Menschen an den Folgen illegalen Drogenmissbrauchs
Damit Schäden, die im Zusammenhang mit einem Substanzmissbrauch stehen, verringert werden können, muss die Suchtprävention neben der Suchttherapie und Repression ein zentraler Bestandteil einer umfassenden Sucht- und Drogenpolitik sein. Konsequenterweise wurde die Suchtprävention im Jahr 1990 im Rauschgiftbekämpfungsplan und 2003 im Aktionsplan Sucht und Drogen als wichtiges Element einer umfassenden Suchtarbeit festgelegt.

