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Wegeverlauf

Station 1: Denkmal auf dem Marktplatz

Ende der 70er-Jahre des 19. Jahrhunderts erbaut, erinnert das Denkmal in der Mitte des Marktplatzes an die efallenen des damaligen Amtes Bruchhausen im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71. Dieser Krieg endete nicht nur mit einem Sieg der deutschen Truppen, sondern führte schließlich im Januar 1871 zur Gründung des Deutschen Reiches und zur Proklamation Kaiser Wilhelms I. in Versailles.
Über die Schloßweide geht es weiter bis zur Kirche Bruchhausen.

Station 2: St.-Bartholomäus-Kirche in Bruchhausen

Am Himmelfahrtstag 1901 wurde die Kirche in Bruchhausen als Nachfolgerin der alten Bruchhauser Kapelle eingeweiht. Eine der Glocken entstand 1640 und wurde aus der Kapelle in die Brokser Kirche übernommen. Ehemals war die Kirche von einem Wasserlauf umgeben, der dann verrohrt wurde.
Die Tour führt uns nun zu einer der historischen Stätten von Bruchhausen-Vilsen. Der erste Anlaufpunkt für uns ist das Haus des 2. Amtsschreibers des Amtes Bruchhausen. Später wurde es Sitz der Meliorationsgenossenschaft. Hinweisschilder am Gebäude geben nähere Auskunft.
Kurz aufgesessen, und schon befinden wir uns an der dritten Station. Die Tafel auf dem Amtshof zeigt uns auf, wie es hier einmal ausgesehen hat.

Station 3: Amtshof

Der Amtshof war der Verwaltungssitz der Drosten und Amtmänner des Amtes Bruchhausen und befindet sich heute in Privatbesitz. Mit Hofgrundstück, Zufahrtsallee und Parkgrundstück steht er für eine Außenbesichtigung zur Verfügung.
Weiter geht es am hinteren Gebäude entlang zum Meliorationshauptkanal. Dort geht es auf der linken Seite bis in den kleinen Ort Stapelshorn. Von dort führt uns der Weg durch das Waldgebiet Sellingsloh zum Gestüt Memsen und weiter nach Riethausen.
Hier gibt’s am Wochenende im Hofcafé „De Kaffeestuv“ leckeren selbst gebackenen Kuchen, Tel.: 04251 2592 . Wir folgen den Schildern in Richtung Wöpse, wo das erste Hügelgräberfeld mitten im Wald liegt.

Station 4: Hügelgräber

Kurz vor Erreichen der Kreisstraße von Asendorf nach Bruchhausen-Vilsen findet sich im Wäldchen zur Linken ein Hügelgräberfeld. Die Hügel sind mit einem Durchmesser von 12 bis 15 m und einer Höhe von 1 bis 1,50 m noch gut zu erkennen. Sie stammen aus der Bonzezeit (bis 800 v. Chr.), teilweise auch aus der älteren Eisenzeit (bis 450 v. Chr.). Diese Gräber sind die ältesten Zeugnisse einer Besiedlung der Region Bruchhausen-Vilsen.
Weiter geht’s Richtung Erholungsgebiet Heiligenberg zur Wassermühle Bruchmühlen.

Station 5: Wassermühle Bruchmühlen (1532)

Die voll funktionsfähige Wassermühle Bruchmühlen hat ebenfalls ein oberschlächtiges Wasserrad, welches auch der Stromerzeugung dient. Im Erdgeschoss befindet sich eine Papierschöpfwerkstatt.
Besichtigung auf Anfrage, Telefon: 04252 1883

Station 6: Klostermühle Heiligenberg

Die Klostermühle Heiligenberg (1370) mit einem oberschlächtigen Wasserrad und einer interessanten – nicht mehr funktionsfähigen – Mühlentechnik bietet Gastronomie und Übernachtungsmöglichkeiten. Regelmäßig finden Kunstausstellungen statt. Infos und Anmeldung unter Telefon: 04252 9320-300
Die Route führt nun durch einen Hohlweg zum Restaurant und Hotel Forsthaus, auch hier besteht die Möglichkeit zur Einkehr.

Station 7: Forsthaus Heiligenberg

Das Forsthaus Heiligenberg liegt inmitten einer Ringwallanlage auf historischem Grund, wie die jüngsten Ausgrabungen zeigen. Schön angelegter Kräutergarten mit wundervollem Blick in die Landschaft. Auf dem Parkplatz finden Sie eine Tafel mit Erklärungen zur Ringwallanlage.
Vor dem Wall geht es jetzt in Richtung Waldspielplatz. Ein Abstecher zu diesem besonderen Spielplatz, und weiter geht es zurück zur Klostermühle und von dort in Richtung Vilsen. Gegenüber dem Verwaltungsgebäude von Vilsa Brunnen geht es über die Brunnenstraße durch den Kurpark. Infos und Anmeldung unter Telefon: 04252 932-00

Station 8: Kurpark Bruchhausen-Vilsen

Der Kurpark mit seiner Vielfalt an Bäumen, dem beheizten Wiehe-Bad mit Kneippanlage, eine Minigolfanlage, ein Mehrgenerationenpark sowie ein Trimm-Dich-Pfad und verschiedene Terrainkurwege führen in Versuchung, eine Runde ohne Fahrrad zu drehen. Jetzt nähert sich die „Zeitreise“ ihrem Ende und wir fahren vom Kurpark zurück zum Ausgangspunkt, wo im Restaurant „Alter Bahnhof“, Telefon: 04252 913-835, die Tour beendet werden kann.

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