Erholungsgebiet Heiligenberg
In einer einzigartigen reizvollen Hügel- und Tallandschaft erwartet Sie ein facettenreiches Erholungsgbiet mit der historischen Ringwallanlage eines ehemaligen Prämonstratenser-Klosters aus dem 13. Jahrhundert.
Die aufwändig restaurierte Klostermühle ist heute noch Zeitzeuge dieser Vergangenheit. Die Wassermühle und das historische Forsthaus sind beliebte Ausflugsrestaurants und bieten angenehme und komfortable Übernachtungs- möglichkeiten.
Lassen Sie die Seele baumeln und tanken Sie neue Kraft
Genießen Sie vom Museumsbahnhof Heiligenberg aus die wunderschönen Spazier- und Wanderwege durch eine abwechslungsreiche Natur, mit ausgedehnten Wäldern, saftigen Wiesen, Kneippanlagen und sprudelnden Quellen.
Kloster Heiligenberg und Ringwallanlage
- Um 1216 Gründung einer Prämonstratenserabtei innerhalb des Ringwalls. Die Stiftung des Grafen Gebhard von Wernigerode umfasste auch 171 ha Wald, Wiesen- und Ackerland. Die heutige Klostermühle und die Wassermühle Bruchmühlen wie auch zahlreiche Höfe in der weiteren Umgebung gehörten zu diesem Chorherrenstift.
- 1535 Reformation
- 1543 Aufhebung des Klosters durch die Grafen von Hoya
- 1563 bis 1620 Die Wirtschaftsgebäude und der Landsitz gehören als Vorwerk (landwirtschaftlicher Betrieb) zum Bruchhauser Witwensitz der letzten Gräfin von Hoya
- 2. Hälfte d.17. Jh. Die Herzöge von Braunschweig-Lüneburg zu Celle benutzen dasBruchhauser Schloss als Sommerresidenz und gehen von dort auszur Reiherjagd auf den Heiligenberg
- 1794 Umbau des Vorwerkgebäudes zur Dienstwohnung des reitenden Försters. Erteilung einer Schankerlaubnis für das Forsthaus
- 1962 Das Forstamt Syke verkauft das Forsthaus
- 1966 Eröffnung des Restaurants Forsthaus Heiligenberg
- 2001 Erweiterung zum Hotel und Tagungshaus, Gestaltung eines Rosen- und Kräutergartens
Ringwall
Die Ringwallanlage stammt vermutlich aus vorgeschichtlicher Zeit. Bei ihrer Errichtung nutzte man die natürliche Steilhanglage am Zusammenfluss zweier Bäche. Nur das letzte Drittel der Befestigungsanlage wurde durch einen bis zu 8,40 m hohen Wall und einen niedrigen Vorwall geschützt.
Die Länge des Ringwalls betrug 465 m und der größte Durchmesser 240 m. Der Ringwall diente wahrscheinlich bis ins Mittelalter dem Schutz der Bevölkerung.
Heute erinnern nur noch der alte Ziehbrunnen neben dem Forsthaus und das Bruchstück eines Grabsteins, auf dem kniende Personen zu erkennen sind, an das ehemalige Kloster.
