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Hintergrund: Modellvorhaben „Soziale Dorfentwicklung“

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (ML) geht davon aus, dass das soziale MITeinander in den Dörfern entscheidend für eine zukunftsfähige Entwicklung der Dörfer ist. Wie dieses MITeinander jedoch gezielt gestärkt und für die Entwicklung einer gemeinsamen Zukunftsperspektive genutzt werden kann, soll nun im Rahmen eines Modellvorhabens untersucht und erprobt werden: Wie kann oder sollte ein zukünftiges Zusammenleben aussehen? Wo können dörfliche Gemeinschaften sich angesichts des demografischen Wandels und aktueller Trends so aufstellen, dass ein Zusammenleben auch in Zukunft lebenswert ist?

Das Modellvorhaben will in einem ersten Schritt helfen, einen „neuen“ Blick auf das MITeinander zu werfen. Dazu gibt es für die teilnehmenden Dorfregionen Unterstützung, gemeinsam Möglichkeiten und Wege zu entdecken, wie die Gestaltung der Zukunft gelingen und selbst in die Hand genommen werden kann. Denn hier stehen die Bürger und das MITeinander im Vordergrund.

Insgesamt wurden dazu vom Ministerium elf Dorfregionen in Niedersachsen ausgewählt, darunter auch die Dorfregion Hoyerhagen/Bruchhausen-Vilsen. Die benachbarten Samtgemeinden Bruchhausen-Vilsen und Hoya (Weser) hatten 2017 eine Bewerbung für die Aufnahme ins Dorfentwicklungsprogramm formuliert und sich dann für eine Teilnahme am Modellvorhaben bereiterklärt.

Das Modellvorhaben (Phase 1) ist dem bisherigen Ablauf einer Dorfentwicklung vorangestellt (Phasen 2 und 3):

  • Phase 1: Soziale Dorfentwicklung
    In der Dorfregion soll das MITeinander der Menschen intensiviert werden. Zunächst geht es darum, so genannte „Kleinstprojekte“, die ohne Förderung des Landes Niedersachsen auskommen zu entwickeln und umzusetzen.
  • Phase 2: Erstellen eines Dorfentwicklungsplans
    Hier soll gemeinsam der so genannte „Dorfentwicklungsplan“ erarbeitet werden. Er ist später die Grundlage für die Auswahl der zu fördernden Maßnahmen und Projekte.
  • Phase 3: Die Umsetzung der Maßnahmen
    Maßnahmen und Projekte, die im Dorfentwicklungsplan erarbeitet wurden, können nun mit finanzieller Unterstützung des Landes Niedersachsen umgesetzt werden.

Weiterführende Links:

Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz:

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